fotoespresso

Ein noch junger, bilingualer PDF-Newsletter, der sich thematisch mit dem digitalen Workflow professioneller und semiprofessioneller Fotografen beschäftigt, ist unter www.fotoespresso.de (deutsche Version) und www.fotoespresso.com (englische Version) zu Hause. Obgleich die erste Ausgabe interessant zu lesen ist und die drei Autoren Uwe Steinmüller (Digital Outback Photo), Gerhard Rossbach (dpunkt.verlag) und Jürgen Gulbins (Buchautor für Springer und neuerdings auch dpunkt) mit einiger Wahrscheinlichkeit nichts böses im Schilde führen, wenn sie kostenlos einen solchen Newsletter publizieren, empfehle ich dringend, die englische Site zu verwenden, und zwar aus zwei Gründen:

  • In der englischen Version gibt es für die Newsletter ein Archiv, so dass man auch ohne Abonnement erst einmal wahlweise die englische oder die deutsche Ausgabe Probelesen kann.
  • Beim Abonnement der englischen Version reicht offenbar die Angabe einer Mailadresse, außerdem gibt es dort auch ein knappes Privacy Statement ("These additionally data are for statistical purposes only! We guarantee you that we will not give your personal data to third persons!"). Zum Bestellen der deutschen Version hingegen muss man seinen Namen und seine komplette Postadresse herausrücken, und es gibt weder eine Erklärung, warum diese Daten benötigt werden, noch ein Privacy Statement in irgendeiner Form.

Wer in solche Formulare seine Daten einträgt, ist selber Schuld. Ich tu's jedenfalls nicht, auch wenn es mir ein wenig Leid tut, dass die Anzahl der Subscriber dadurch nicht die wirkliche Menge der Interessenten wiederspiegelt. Immerhin haben die Jungs ja noch die Downloadstatistik, so dass sie die Gesamtmenge daraus wieder zusammenrechnen können. Ich hoffe nur, dass die deutsche Version auch weiterhin auf der englischen Site angeboten wird. Falls nicht, würde ich allenfalls die englische Ausgabe abonnieren und dies auch jedem nahelegen, der ein wenig englisch versteht.

Schade eigentlich, jetzt habe ich mich so über das Abo-Formular geärgert, dass ich ganz versäumt habe, hier ausgiebig über den guten Eindruck zu berichten, den die Erstausgabe macht. Davon muss sich der geneigte Leser nun selbst ein Bild machen.