Google, der behinderte Freund

Diese Absatzüberschrift brachte mich zum Lachen, aber es steckt eine Menge Wahrheit dahinter. Zu finden ist sie im Artikel "Die 14 Gebote" in der iX 7/2003. Es geht dort um "Barrierefreies WWW" und eigentlich ist diese Überschrift ein Zitat von Steve Pemberton, Leiter der HTML-Arbeitsgruppe des W3C. Der behauptet nämlich, jeder User habe einen behinderten Freund, der blind und taub sei, keine Sprache beherrsche und dem Frames ein Graus seien: Google.

Der iX-Artikel bringt nicht wirklich viel neues zu Tage, aber die Thematik an sich ist wichtiger denn je. War das Web früher ein nettes Spielzeug und manchmal auch ein Werkzeug, um einfacher Dinge zu erledigen als im Meat Space, so ist es mittlerweile für viele Bereiche des Lebens unumgänglich geworden, und da darf einfach niemand außen vor bleiben. Hinzu kommt, dass sich in den meisten Fällen durch die Beherzigung von Accessibility-Grundlagen auch eine Steigerung der Usability einstellt.

Jeder, der im Netz nicht nur gesehen, sondern auch gelesen werden möchte, sollte sich Artikel wie diesen so oft durchlesen, bis er sie verstanden hat. Eigentlich ist es doch gar nicht schwer...