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Schneller Service bei Epox

Regelmäßige Besucher meiner Gallery werden kürzlich zwei längere Ausfälle bemerkt haben, die auf einen Hardwareschaden zurückzuführen sind. Ich möchte jetzt aber nicht das große Lamentieren anfangen, dass die heutige Hardware nichts mehr taugt und früher ohnehin alles besser war. Immer nur meckern macht zwar Spaß, ist aber doch etwas einseitig. Heute gibt es also mal ein Lob, und zwar an den Mainboard-Hersteller Epox. Nach etwa neun Monaten im Einsatz ist nämlich mein EP8RDA+ einfach kaputtgegangen. Im laufenden Betrieb abgerüsselt und dann mal beim Speichertest, mal sogar schon früher hängengeblieben, zu erkennen an der Post-Code-Anzeige. Ein tolles Board verliert natürlich deutlich an Reiz, wenn es nicht mehr bootet, und so musste es reklamiert werden. Gekauft habe ich das Ding bei Mix, weil es dort am billigsten war, aber eine Reklamation bei so einem Laden machte mir nun doch ein wenig Angst. Also habe ich das Ding direkt zu Epos geschickt. Dabei geht zwar das Porto auf meine Kappe, aber ich hielt diese Variante doch für vielversprechender, was die Geschwindigkeit angeht. Und ich wurde nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil: Am Dienstag Vormittag habe ich das Paket zur Post gebracht, und am Donnerstag Nachmittag brachte mir der Kurier ein neues.

Das Board ist nicht wirklich so schnell repariert worden, es handelt sich um ein geprüftes Austauschboard. Beim Transport ist der Northbridge-Kühlkürber einseitig abgebrochen, aber das war schnell mit etwas neuer Wärmeleitpaste und zwei Kabelbindern repariert. Das hält sowieso viel besser als diese filigranen Kühlkörperhaltepröppel: Einen Kabelbinder von unten durch Board, Kühlkörper und Feder stecken, den abgeschnittenen Kopf eines anderen Kabelbinders von oben aufziehen, Rest abschneiden.

Dummerweise ist nun die Seriennummer nicht mehr mit der auf meiner Rechnung identisch (klar), aber auch nicht mit der Nummer auf dem Beipackzettel der Neulieferung. Wenn das Board noch einmal reklamiert werden muss, habe ich ein kleines Argumentationsproblem. Aber ich denke, das wird sich noch aus der Welt schaffen lassen, und in jedem Fall bin ich dieses Mal um die Notwendigkeit herumgekommen, mir für die Dauer des Austausches ein neues Board kaufen zu müssen.

Silikonöl

Dank und Segen dem Erfinder des Silikonöls! Wer mag das eigentlich gewesen sein? Egal, jedenfalls hat das Zeug wieder einmal einen Server gerettet, dem gleich zwei Lüfter festgegammelt waren. Lüfter ausbauen, Lagerabdeckung entfernen, Öl rein, alles wieder zusammensetzen - das hilft Wunder. Nicht für die Ewigkeit, aber sicherlich solange, bis der Rechner in den Ruhestand geht. Obwohl - nicht umsonst heisst der Host "zombie". Es handelt sich um den 486er, der seit Jahren ausgewechselt werden soll, aber immer noch mit einer unglaublichen Stabilität als Nameserver, Mailserver und Webserver für diverse Domains, unter anderem rompe.net, arbeitet und einfach nicht richtig den Geist aufgeben will.

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